Flamenco-Biennale

Was Sie bei der Biennale vom 21. bis 27. September 2026 sehen sollten

Was Sie bei der Biennale vom 21. bis 27. September 2026 sehen sollten

Die dritte vollständige Woche der Flamenco-Biennale Sevilla 2026, von Montag, 21., bis Sonntag, 27. September, gehört zu den dichtesten und abwechslungsreichsten der gesamten Ausgabe. In sieben Tagen finden 21 offizielle Vorstellungen im Teatro Lope de Vega, Teatro de la Maestranza, Teatro Central, Teatro Alameda, Espacio Turina, in der Real Fábrica de Artillería und in San Luis de los Franceses statt.

Diese Woche hat drei große Schwerpunkte. Der erste ist der Tanz mit Manuel Liñán, Olga Pericet, Juan Tomás de la Molía und Águeda Saavedra, Andrés Marín, Israel Galván, Pastora Galván und Estévez/Paños. Der zweite ist die Gitarre mit Rafael Riqueni, Diego del Morao und Dani de Morón. Der dritte ist eine Folge einmaliger Projekte, darunter A canela y clavo, das Zusammentreffen von Aurora Vargas und Juana Amaya sowie Fue tu querer.

Die Schwierigkeit besteht nicht darin, etwas Interessantes zu finden, sondern zwischen sich überschneidenden Vorstellungen zu wählen. Dieser Guide ordnet das Programm vom 21. bis 27. September und empfiehlt, was sich je nach Interesse an großen Namen, zeitgenössischer Kreation, Gesang, Gitarre oder besonderen Biennale-Erlebnissen anbietet.

21–27

September 2026

Montag bis Sonntag

21 offizielle Vorstellungen

Tanz · Gesang · Gitarre · Premieren · Noches Únicas · Matineen

Lope de Vega · Maestranza · Central · Alameda · Turina · Artillería · San Luis

Kurzantwort: Wenn Sie sich nur auf die wichtigsten Entscheidungen der Woche konzentrieren möchten, steht am Montag, 21. das Treffen von Rafael Riqueni und Tim Ries der Premiere von Olga Pericet gegenüber; der Dienstag, 22. bringt Manuel Liñán, Pablo Martín Caminero und Joselito Acedo zusammen; am Mittwoch, 23. muss man zwischen dem zweiten Teil von Caminero und Te atrevo wählen; der Donnerstag, 24. vereint A canela y clavo, Caminero mit David Carpio und Ezequiel Benítez; der Freitag, 25. bringt Diego del Morao, Aurora Vargas mit Juana Amaya und Andrés Marín; der Samstag, 26. kann mit einer Matinee beginnen und endet mit Israel und Pastora Galván; und der Sonntag, 27. verbindet Dani de Moróns Gitarre, die Sevillanas von Fue tu querer und die Kreation von Estévez/Paños.

Letzte Aktualisierung: 12. September 2026. Zeiten und Programm wurden mit dem offiziellen Kalender der XXIV. Biennale abgeglichen. Die Ticketverfügbarkeit kann sich ändern: Prüfen Sie vor Ihrer endgültigen Planung immer die offizielle Veranstaltungsseite.

Die Woche, in der der Tanz im Zentrum der Biennale steht

Vom 21. bis 27. September zeigt das Programm besonders deutlich die Bandbreite des heutigen Flamenco-Tanzes. In nur sieben Tagen treffen so unterschiedliche Namen und Sprachen aufeinander wie Olga Pericet, Manuel Liñán, Juan Tomás de la Molía, Águeda Saavedra, Andrés Marín, Israel Galván, Pastora Galván und Estévez/Paños.

Es gibt keine einzige ästhetische Linie. Das Teatro Central bündelt erneut die experimentelleren Projekte, während das Maestranza Manuel Liñán und Israel Galván in zwei sehr unterschiedlichen Formaten empfängt. Das Alameda wiederum zeigt Pastora Galváns Projekt und weitere Veranstaltungen in näheren, intimeren Formaten.

Bienal de Flamenco de Sevilla 2026 durante la semana del 21 al 27 de septiembre

Drei Nächte für eine Idee: die Trilogie von Pablo Martín Caminero

Die Real Fábrica de Artillería wird dank Pablo Martín Camineros Trilogie zu einem weiteren Zentrum der Woche. Der Kontrabassist widmet drei aufeinanderfolgende Vorstellungen den drei Säulen des Bühnenflamencos: Toque, Tanz und Gesang.

Am Dienstag, 22., präsentiert er Al toque; am Mittwoch, 23., Al baile mit María Moreno; und am Donnerstag, 24., Al cante mit David Carpio. Wer alle drei Abende besucht, kann das Projekt als zusammenhängenden Weg erleben, auch wenn jeder Abend mit anderen besonders attraktiven Vorstellungen konkurriert.

Eine Woche, in der Einzigartigkeit wichtiger ist als Bekanntheit

Bei einer Biennale ist es verlockend, den Kalender um die bekanntesten Namen herum zu bauen. In dieser Woche lohnt es sich jedoch besonders, auf den einmaligen Charakter jeder Vorstellung zu achten. Tunisia verbindet Rafael Riqueni mit dem Saxofonisten Tim Ries; A canela y clavo versammelt mehrere gewichtige Stimmen; Aurora Vargas und Juana Amaya teilen eine Noche Única; und Fue tu querer bringt die Sevillanas mit flamencoverbundenen Interpreten zurück ins Programm.

Für den Gesamtüberblick empfehlen wir unseren kompletten Guide zur Flamenco-Biennale 2026 und, wenn Tanz Ihre Priorität ist, unsere Auswahl zum Tanz bei der Biennale 2026.

Vollständiges Programm der Biennale vom 21. bis 27. September 2026

Datum Uhrzeit Spielstätte Künstler / Vorstellung Format
Mo. 21 20:00 Teatro Lope de Vega Rafael Riqueni & Tim Ries — Tunisia Uraufführung
Mo. 21 22:30 Teatro Central Olga Pericet — Perspectiva sobre un baile sonoro Uraufführung
Di. 22 20:00 Teatro de la Maestranza Manuel Liñán — Bailaor@. Recital de baile + artistas invitados Noche Única
Di. 22 21:00 Real Fábrica de Artillería Pablo Martín Caminero — Trilogía. Al toque Gitarre
Di. 22 22:30 Teatro Alameda Joselito Acedo — Patio Noche Única
Mi. 23 21:00 Real Fábrica de Artillería Pablo Martín Caminero + María Moreno — Trilogía. Al baile Uraufführung
Mi. 23 22:30 Teatro Central Juan Tomás de la Molía & Águeda Saavedra — Te atrevo Uraufführung
Do. 24 20:00 Teatro de la Maestranza Esperanza Fernández, Duquende, José Valencia, Pepe Torres und Nazaret Reyes — A canela y clavo Noche Única
Do. 24 21:00 Real Fábrica de Artillería Pablo Martín Caminero + David Carpio — Trilogía. Al cante Trilogie
Do. 24 22:30 Teatro Alameda Ezequiel Benítez — Lo que nadie ve Gesang
Fr. 25 19:00 Espacio Turina Diego del Morao — Más Morao Noche Única
Fr. 25 20:00 Teatro Lope de Vega Aurora Vargas & Juana Amaya — Hazme con los ojos señas Noche Única
Fr. 25 22:30 Teatro Central Andrés Marín — Desierto Uraufführung
Sa. 26 12:00 San Luis de los Franceses Encarna Anillo + Miguel Rincón — Camino de flores Einmalige Matinee
Sa. 26 19:00 Espacio Turina Juan Medina — Fugaz Gitarre
Sa. 26 20:00 Teatro de la Maestranza Israel Galván — Bolero de blanco y negro Uraufführung
Sa. 26 22:30 Teatro Alameda Pastora Galván — TRIBUsssh! Uraufführung
So. 27 12:00 San Luis de los Franceses Encarna Anillo + Miguel Rincón — Camino de flores Einmalige Matinee
So. 27 19:00 Espacio Turina Dani de Morón — Cuadro Noche Única
So. 27 20:00 Teatro Lope de Vega Macarena de la Torre, Juan de Mairena, Lidia Hernández und Gastkünstler — Fue tu querer Noche Única · Sevillanas
So. 27 22:30 Teatro Central Estévez / Paños y Compañía — Doncellas (juerga permanente) Tanz

Tipp: Verstehen Sie diese Tabelle nicht als fertige Route. Viele Vorstellungen liegen nur eine oder anderthalb Stunden auseinander. Selbst bei relativ nahen Spielstätten sollten tatsächliche Dauer, Verlassen des Saals und Wegzeit eingeplant werden.

Montag, 21.: Rafael Riqueni und Tim Ries eröffnen die Woche im Lope

Der Montag beginnt um 20:00 Uhr im Teatro Lope de Vega mit Tunisia, einer Uraufführung, die Rafael Riqueni und Tim Ries zusammenbringt. Riqueni steht für eine der persönlichsten und unverwechselbarsten Gitarren des sevillanischen Flamencos; Ries kommt aus dem Jazz und aus Kooperationen mit internationalen Spitzenkünstlern.

Das angekündigte Programm verbindet Kompositionen aus Riquenis musikalischem Kosmos mit Stücken, die den Dialog zu anderen Repertoires öffnen. Wer Gitarre, genaues Zuhören und die Begegnung verschiedener Sprachen sucht, findet hier einen der besonderen Termine der Woche.

22:30 Uhr: Olga Pericet und das Gedächtnis des Körpers

Um 22:30 Uhr im Teatro Central zeigt Olga Pericet die Premiere von Perspectiva sobre un baile sonoro. Die Arbeit blickt auf Jahrzehnte ihrer Laufbahn zurück und nimmt Material aus Baile Sonoro wieder auf, um zu untersuchen, wie Tradition, Identität und kreative Gegenwart in einem zeitgenössischen Recital zusammenfinden können.

Auf dem Papier bilden Riqueni und Pericet eine der attraktivsten Doppelkonstellationen der Woche. Ohne die genaue Dauer des Lope-Konzerts würden wir sie jedoch nicht als sicher ansehen. Wer Stress vermeiden möchte, sollte nach Priorität wählen: Gitarre und musikalischer Dialog oder Tanz und szenische Forschung.

Ergänzend empfehlen wir unseren Guide zur Gitarre bei der Biennale 2026.

Dienstag, 22.: Manuel Liñán in einer Sonderausgabe von Bailaor@

Um 20:00 Uhr im Teatro de la Maestranza präsentiert Manuel Liñán eine Sonderausgabe von Bailaor@. Recital de baile mit Gastkünstlern. In seiner jüngeren Laufbahn hat Liñán das Zusammenspiel von Tradition, Identität und kreativer Freiheit zu einer der markantesten Linien des heutigen Flamenco-Tanzes gemacht.

Für einen ersten Biennale-Besuch mit dem Wunsch nach einer großen Tanzproduktion im Maestranza ist dies eine der klarsten Empfehlungen der Woche.

21:00 und 22:30 Uhr: Caminero oder Joselito Acedo

Eine Stunde später beginnt in der Real Fábrica de Artillería der erste Teil von Pablo Martín Camineros Trilogie: Al toque. Der Kontrabassist steht mit Moisés P. Sánchez am Klavier und Paquito González an der Percussion auf der Bühne. Das Programm umfasst eigene Kompositionen und einen Blick auf Flamenco in einer Sprache, die mit Jazz in Dialog tritt.

Um 22:30 Uhr empfängt das Teatro Alameda Joselito Acedo mit Patio. Der Dienstag verlangt also früh eine Entscheidung: Liñáns Großformat, Camineros Trilogie vom ersten Abend an oder der späte Gitarrentermin im Alameda. Alle drei zu planen, empfehlen wir nicht.

Mittwoch, 23.: Caminero und María Moreno

Der zweite Teil der Trilogie verschiebt den Schwerpunkt. Um 21:00 Uhr präsentiert Pablo Martín Caminero Al baile mit María Moreno. Der Abend ist ideal für alle, die das Gesamtprojekt verfolgen und beobachten möchten, wie sich dieselbe musikalische Sprache verändert, sobald der Tanz ins Zentrum rückt.

Auch die Real Fábrica de Artillería spielt dabei eine wichtige räumliche Rolle: Sie ist kein konventionelles Theater, und ihr industrieller Charakter gehört zum Reiz dieses Programmteils.

22:30 Uhr: Juan Tomás de la Molía und Águeda Saavedra präsentieren Te atrevo

Das Teatro Central empfängt Juan Tomás de la Molía und Águeda Saavedra mit Te atrevo, einer von Manuel Liñán geleiteten Uraufführung. Beide gehören zu einer Generation mit großem Potenzial und machen den Mittwoch zu einem besonders starken Tanztag.

Wegen der Zeiten empfehlen wir nicht, beide Vorstellungen vollständig sehen zu wollen. Wer die Trilogie verfolgt, sollte Artillería priorisieren. Wer zwei junge Künstler in einer für das Central entwickelten Premiere entdecken möchte, sollte Te atrevo wählen.

Zur Orientierung empfehlen wir auch den Tanz bei der Biennale 2026.

Donnerstag, 24.: A canela y clavo bringt große Stimmen ins Maestranza

Der Donnerstag bietet einen der großen Gesangsabende der Woche. Um 20:00 Uhr zeigt das Teatro de la Maestranza A canela y clavo mit Esperanza Fernández, Duquende und José Valencia sowie Pepe Torres und Nazaret Reyes. Die Leitung hat Pedro María Peña.

Das Programm führt durch Soleá, Cantes de Levante, Canastera, Petenera, Bulerías, Saeta, Seguiriya und weitere Formen. Es ist weniger ein einzelnes Recital als eine Begegnung von Stimmen und Generationen rund um Gitano-Tradition und eine offene Lesart des Flamencos.

Wenn Ihre Woche einen großen Gesangstermin haben soll, gehört dieser zu unseren Prioritäten.

Die Trilogie endet mit David Carpio, im Alameda folgt Ezequiel Benítez

Um 21:00 Uhr schließt Caminero seine Trilogie mit Al cante und David Carpio ab. Wer die beiden vorherigen Abende besucht hat, erkennt den besonderen Wert des Zyklus: Dieselbe Idee ordnet sich nacheinander um Toque, Tanz und schließlich Stimme.

Um 22:30 Uhr präsentiert Ezequiel Benítez Lo que nadie ve im Teatro Alameda. Auch der Donnerstag verlangt eine echte Wahl. A canela y clavo und Caminero überschneiden sich, und vom Artillería zum Alameda bleibt wenig Spielraum.

Mehr dazu in unserem Guide zum Gesang bei der Biennale 2026.

Freitag, 25.: Diego del Morao eröffnet den Nachmittag im Turina

Um 19:00 Uhr empfängt das Espacio Turina Diego del Morao mit Más Morao. Die Biennale nutzt Turina als einen der wichtigsten Orte für Gitarrenabende, und dieser Termin passt perfekt dazu. Diegos Klang ist tief mit Jerez und dem Viertel Santiago verbunden, seine Laufbahn führt aber ebenso durch Studios, Bühnen und sehr unterschiedliche Kooperationen.

Wer für Toque, Compás und eine Gitarre mit eigener Identität nach Sevilla reist, bekommt hier eine klare Empfehlung. Das Problem: Nur eine Stunde später beginnt eine weitere große Noche Única der Woche – man muss wählen.

Aurora Vargas und Juana Amaya oder Andrés Marín

Um 20:00 Uhr im Lope de Vega präsentieren Aurora Vargas und Juana Amaya Hazme con los ojos señas. Die Begegnung verbindet eine der persönlichsten sevillanischen Gesangsstimmen mit einer Tänzerin von enormer Bühnenkraft. Genau solche Zusammenkünfte sind außerhalb einer Biennale schwer zu reproduzieren.

Um 22:30 Uhr zeigt Andrés Marín die Premiere von Desierto im Teatro Central. Die Arbeit umfasst Tanz, Gitarre, Klavier, Elektronik, Texte und José el de la Tomasa als Gast. Es ist eines der offen experimentellsten Projekte der Woche.

Wer die flamencotypische Einzigartigkeit einer Noche Única schätzt, sollte Aurora Vargas und Juana Amaya wählen. Wer szenische Forschung und die Sprache eines Künstlers sucht, der seit Jahren die Grenzen des Tanzes erweitert, sollte Andrés Marín priorisieren.

Samstag, 26.: eine Matinee für einen entspannten Start

Der Samstag beginnt um 12:00 Uhr in San Luis de los Franceses mit Encarna Anillo und Camino de flores. Das Programm verbindet unterschiedliche Palos mit emotionalen Stadien und floralen Essenzen und führt von Unschuld und Enttäuschung bis zu Verwandlung und Feier.

Die Matinee lässt sich außerdem leicht mit jeder Abendvorstellung kombinieren. Wer die Biennale ab Mittag erleben und den Nachmittag für Sevilla nutzen möchte, findet hier eine besonders angenehme Struktur. Siehe auch unseren Guide zu den Matinés Únicas der Biennale.

19:00, 20:00 und 22:30 Uhr: Juan Medina, Israel Galván und Pastora Galván

Um 19:00 Uhr präsentiert Juan Medina Fugaz im Turina. Eine Stunde später empfängt das Maestranza Israel Galván mit der Uraufführung von Bolero de blanco y negro, einer Kreation im Dialog mit Ravel und anderen Boleros, mit zwei Klavieren, Gesang, Percussion und eigener choreografischer Konzeption.

Um 22:30 Uhr zeigt Pastora Galván die Premiere von TRIBUsssh! im Teatro Alameda. Das Projekt verbindet ihren Tanz mit zwei Schlagzeugern und einer Musikauswahl zwischen Flamenco und Rock; Israel Galván ist künstlerischer Leiter und Kurator.

Israel und Pastora am selben Abend zu sehen ist verlockend, sollte aber nicht als sichere Kombination gelten: Entscheidend sind die tatsächliche Dauer von Bolero de blanco y negro sowie Ausgangs- und Wegzeit. Wer ohne Eile genießen möchte, sollte sich auch am Samstag entscheiden.

Sonntag, 27.: zweite Chance für Camino de flores

Encarna Anillo kehrt um 12:00 Uhr nach San Luis de los Franceses zurück. Das ist besonders praktisch für alle, die den Samstag anderen Aktivitäten gewidmet haben oder diesen Tag Israel und Pastora Galván vorbehalten möchten.

Danach bleiben bis zum Nachmittags- und Abendprogramm mehrere freie Stunden. Es ist einer der einfachsten Tage, um Kulturerbe, Gastronomie und Biennale ohne Hektik miteinander zu verbinden.

Dani de Morón, Fue tu querer und Doncellas

Um 19:00 Uhr im Turina präsentiert Dani de Morón Cuadro, eine Arbeit, die den Geist des Flamenco-Cuadro als lebendigen Organismus aufgreift: mit Sergio El Colorao, Amparo Lagares und Ismael El Bola im Gesang, Claudia La Debla im Tanz und Los Mellis mit Palmas.

Um 20:00 Uhr im Lope de Vega bringt Fue tu querer die Sevillanas mit Macarena de la Torre, Juan de Mairena, Lidia Hernández, Fran Fernández und Gästen wie Rafael de Utrera, Carmen Lozano, Manolo Marín und Ana María Bueno zurück zur Biennale. Die Produktion zeigt das gemeinsame Gebiet von Folklore und Flamenco.

Um 22:30 Uhr beschließen Estévez/Paños y Compañía den Tag im Central mit Doncellas (juerga permanente), einer Arbeit im Dialog mit historischen Tänzen, Flamenco-Erinnerung und zeitgenössischer Kreation. Ein besonders attraktiver Wochenabschluss für alle, die sich für Tanzgeschichte und ihre heutige Neuinterpretation interessieren.

Vier empfohlene Routen vom 21. bis 27. September

Man muss nicht alles sehen. Eine klare Interessenslinie macht die Biennale kohärenter und vermeidet unmögliche Wege.

1. Große Namen

Mo.: Rafael Riqueni & Tim Ries
Di.: Manuel Liñán
Do.: A canela y clavo
Fr.: Aurora Vargas & Juana Amaya
Sa.: Israel Galván

Die direkteste Route für alle, die Referenznamen und künstlerisch gewichtige Vorstellungen suchen.

2. Tanz und Kreation

Mo.: Olga Pericet
Mi.: Te atrevo
Fr.: Andrés Marín
Sa.: Pastora Galván
So.: Estévez/Paños

Eine Auswahl, um das Nebeneinander von Tradition, Forschung und neuen Tanzsprachen zu verfolgen.

3. Gitarre

Mo.: Rafael Riqueni
Fr.: Diego del Morao
So.: Dani de Morón

Ergänzen lässt sich die Route mit Juan Medina oder dem ersten Abend von Pablo Martín Camineros Trilogie.

4. Besondere Nächte

Do.: A canela y clavo
Fr.: Aurora Vargas & Juana Amaya
Sa.: Israel oder Pastora Galván
So.: Fue tu querer

Für alle, die Erlebnisse priorisieren, die sich mit derselben Kombination aus Künstlern und Kontext kaum wiederholen werden.

Wenn dies Ihre erste Biennale ist

Für die erste Erfahrung würde ich keine zu spezialisierte Linie wählen. Am ausgewogensten ist ein großes Theater, ein Gitarrenabend und eine Noche Única. Zum Beispiel: Manuel Liñán im Maestranza, Rafael Riqueni mit Tim Ries im Lope und Aurora Vargas mit Juana Amaya.

Wenn eine offizielle Vorstellung ausverkauft ist, bietet Sevilla weiterhin jeden Abend Flamenco. Unser Guide zu Flamenco in Sevilla während der Biennale außerhalb des offiziellen Programms versammelt verlässliche Alternativen.

Wenn Sie Flamenco bereits gut kennen

Dies ist wahrscheinlich eine der besten Wochen, um nach Einzigartigkeit zu wählen. Te atrevo, Desierto, TRIBUsssh!, Camineros Trilogie und Doncellas zeigen sehr unterschiedliche Wege des heutigen Bühnenflamencos.

Hinzu kommen Begegnungen, die gerade deshalb interessant sind, weil sie keine konventionellen Repertoire-Shows sind: A canela y clavo oder Aurora Vargas mit Juana Amaya sind gute Beispiele. Die nützliche Frage lautet nicht nur „Wen mag ich am meisten?“, sondern „Welche Vorstellung wird außerhalb dieser Ausgabe am schwersten wieder zu sehen sein?“.

Wenn Tanz Ihre Priorität ist

Diese Woche gehört zu den stärksten der gesamten Biennale. Olga Pericet eröffnet am Montag; Manuel Liñán steht am Dienstag im Maestranza; Juan Tomás de la Molía und Águeda Saavedra kommen am Mittwoch; Andrés Marín hat am Freitag Premiere; Israel und Pastora Galván prägen den Samstag; Estévez/Paños schließen am Sonntag.

Alles zu sehen ist unmöglich, ohne auf andere Festivallinien zu verzichten, aber eine fast monografische Tanzwoche ist möglich. Planen Sie sie zusammen mit unserem Artikel zu den Tanzvorstellungen der Biennale 2026.

Wenn Sie besondere Spielstätten suchen

San Luis de los Franceses und die Real Fábrica de Artillería sind die beiden Orte, die das Erlebnis in dieser Woche am stärksten verändern. Die Matinee ermöglicht ein Konzert in einem barocken Raum am Mittag; Artillería macht Camineros Trilogie zu einem Erlebnis in restaurierter Industriearchitektur.

Wenn der Ort Teil Ihrer Entscheidung ist, lesen Sie unseren Guide zu den spektakulärsten Spielstätten der Biennale.

Kombinationen, die sinnvoll sein können

  • Encarna-Anillo-Matinee + beliebige Abendvorstellung: komfortable Kombination am Samstag oder Sonntag.
  • Eine Vorstellung um 20:00 + eine weitere um 22:30 Uhr: in manchen Fällen möglich, aber erst nach Prüfung von Dauer und Wegzeit.
  • Riqueni 20:00 + Olga Pericet 22:30: auf dem Papier möglich, aber nicht garantiert.
  • Israel Galván 20:00 + Pastora Galván 22:30: sehr attraktiv, aber vollständig von der tatsächlichen Dauer im Maestranza abhängig.
  • Fue tu querer 20:00 + Doncellas 22:30: kann funktionieren, wenn die erste Vorstellung mit genügend Zeit für den Weg zum Central endet.

Kombinationen, die wir vermeiden würden

  • Manuel Liñán 20:00 + Caminero 21:00: nicht vereinbar.
  • Caminero 21:00 + Te atrevo 22:30: zu knapp, um beide vollständig zu genießen.
  • A canela y clavo 20:00 + Caminero 21:00: nicht vereinbar.
  • Diego del Morao 19:00 + Aurora Vargas und Juana Amaya 20:00: nicht vereinbar.
  • Juan Medina 19:00 + Israel Galván 20:00: nicht vereinbar.
  • Dani de Morón 19:00 + Fue tu querer 20:00: nicht vereinbar.

Bei einem so reichen Angebot ist es besser, auf dem Papier eine Vorstellung auszulassen, als den halben Abend auf die Uhr zu schauen. Die Biennale ist deutlich angenehmer, wenn Zeit zum Ankommen, Verlassen und ruhigen Weitergehen bleibt.

Unsere Auswahl, wenn Sie nur vier Vorstellungen besuchen können

Rafael Riqueni & Tim Ries wegen der Einzigartigkeit der Begegnung und Riquenis Rückkehr ins Lope; Manuel Liñán als einer der großen Tanztermine der Woche; A canela y clavo, weil mehrere grundlegende Stimmen in einer Noche Única zusammenkommen; und Israel Galván wegen der Premiere von Bolero de blanco y negro im Maestranza.

Wenn Gitarre Ihr Hauptinteresse ist, würden wir einen dieser Termine durch Diego del Morao oder Dani de Morón ersetzen. Für zeitgenössische Kreation empfehlen wir Olga Pericet, Andrés Marín oder Estévez/Paños.

Häufige Fragen zur Biennale vom 21. bis 27. September

Das offizielle Programm umfasst 21 Vorstellungen zwischen Montag, 21., und Sonntag, 27. September 2026, einschließlich der beiden Vorstellungen von Camino de flores mit Encarna Anillo in San Luis de los Franceses.

Am Montag stehen Rafael Riqueni und Tim Ries mit Tunisia um 20:00 Uhr im Teatro Lope de Vega sowie Olga Pericet mit Perspectiva sobre un baile sonoro um 22:30 Uhr im Teatro Central auf dem Programm.

Manuel Liñán präsentiert eine Sonderausgabe von Bailaor@. Recital de baile am Dienstag, 22. September 2026 um 20:00 Uhr im Teatro de la Maestranza.

Die Trilogie läuft an drei aufeinanderfolgenden Abenden in der Real Fábrica de Artillería: Al toque am Dienstag, 22., um 21:00 Uhr, Al baile mit María Moreno am Mittwoch, 23., um 21:00 Uhr und Al cante mit David Carpio am Donnerstag, 24., um 21:00 Uhr.

A canela y clavo findet am Donnerstag, 24. September um 20:00 Uhr im Teatro de la Maestranza mit Esperanza Fernández, Duquende, José Valencia, Pepe Torres und Nazaret Reyes statt.

Beide treten am Samstag, 26., auf. Israel Galván zeigt die Premiere von Bolero de blanco y negro um 20:00 Uhr im Teatro de la Maestranza; Pastora Galván präsentiert TRIBUsssh! um 22:30 Uhr im Teatro Alameda.

Ja. Encarna Anillo präsentiert Camino de flores am Samstag, 26., und Sonntag, 27., jeweils um 12:00 Uhr in der Kirche San Luis de los Franceses.

Zu den wichtigsten Gitarrenterminen gehören Rafael Riqueni mit Tim Ries am Montag, 21., der erste Teil von Pablo Martín Camineros Trilogie am Dienstag, 22., Diego del Morao am Freitag, 25., Dani de Morón am Sonntag, 27., sowie Juan Medina am Samstag, 26.

In manchen Fällen ja, besonders wenn Sie eine Matinee mit einer Abendvorstellung kombinieren. Viele Termine um 19:00, 20:00 und 21:00 Uhr überschneiden sich jedoch. Bei Vorstellungen um 20:00 und 22:30 Uhr sollten Sie vorher die tatsächliche Dauer und die Wegzeit zwischen den Spielstätten prüfen.

Am sichersten ist es, das offizielle Programm der Biennale zu öffnen, die jeweilige Veranstaltungsseite aufzurufen und dort den angegebenen offiziellen Verkaufskanal zu nutzen. Die Verfügbarkeit kann sich bis zum Termin ändern.

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