Die drei Gitarristen von José Mercé bei der Biennale 2026
Die Gitarre ist eines der großen Argumente von Toquen a rebato. Jeder Begleiter bringt einen anderen Werdegang und eine besondere Beziehung zur Tradition mit.
David de Arahal, Jahrgang 2000, zählt zu den herausragenden jungen Stimmen der Sevillaner Gitarrenszene. Trotz seines Alters hat ihn sein Weg bereits an die Seite bedeutender Künstler geführt, und die Biennale selbst beschreibt ihn als Musiker, der sich einen Platz unter den Großen erarbeitet hat.
José del Tomate, 1998 in Almería geboren, gehört zu einer der großen Gitarrendynastien des Flamenco. Er ist der Sohn von Tomatito und sieht auch in seinem Onkel Niño Miguel ein Vorbild. Seine Teilnahme schlägt zudem eine besonders reizvolle Brücke zur Vorstellung von 2016, bei der Tomatito Mercé begleitete.
Manuel Cerpa, 2003 in Chipiona geboren, ist der Jüngste der drei. Seine Mitwirkung hat eine andere Nuance, weil er bereits regelmäßig mit José Mercé auf Tournee ist. Somit besteht eine gewachsene künstlerische Beziehung, die eine andere Vertrautheit ermöglichen kann als eine einmalige Begegnung.
Die Verbindung der drei verhindert, dass die „neue Generation“ ein abstrakter Begriff bleibt: Es sind drei Gitarristen mit unterschiedlichen Herkunftsorten, Schulen und Beziehungen zum Cante.