Flamenco-Biennale

Flamenco-Biennale: Die Noches Únicas ziehen vom Hotel Triana zum Muelle de la Sal

Die 24. Flamenco-Biennale Sevilla 2026 hat wenige Tage vor Festivalbeginn eine wichtige Änderung angekündigt: Neuer Veranstaltungsort für die drei ursprünglich im Hotel Triana geplanten Noches Únicas am 17., 18. und 19. September ist der Muelle de la Sal.

Die Entscheidung reagiert auf die hohe Nachfrage nach diesen Veranstaltungen und ermöglicht es, mehr Zuschauer zu empfangen. Alles andere bleibt jedoch unverändert: dieselben Termine, dieselben Uhrzeiten und dieselben Künstler. Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten ebenfalls ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden.

Die wichtigsten Fakten zum Ortswechsel

  • Neuer Veranstaltungsort: Muelle de la Sal, Sevilla.
  • Bisheriger Veranstaltungsort: Hotel Triana.
  • Termine: 17., 18. und 19. September 2026.
  • Uhrzeit: 23:00 Uhr an allen drei Abenden.
  • Grund: der Nachfrage des Publikums besser gerecht werden.
  • Bereits gekaufte Tickets: bleiben gültig.
  • Künstler und Programm: bleiben unverändert.

Auf einen Blick: Die drei ursprünglich im Hotel Triana geplanten Noches Únicas werden zum Muelle de la Sal verlegt. Mujeres gitanas ist am 17. September zu sehen, Uvitas negras am 18. und Andalucía en el tiempo am 19., jeweils um 23:00 Uhr. Besetzungen und Termine bleiben unverändert, bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer wegen des Ortswechsels nicht teilnehmen möchte, kann eine Erstattung beantragen.

Was sich bei den Noches Únicas ändert und was gleich bleibt

Punkt Bisher Jetzt
Veranstaltungsort Hotel Triana Muelle de la Sal
Termine 17., 18. und 19. September Unverändert
Beginn 23:00 Uhr Unverändert
Künstlerische Besetzungen Wie ursprünglich angekündigt Vollständig unverändert
Gekaufte Tickets Gültig für das Hotel Triana Weiterhin gültig für den Muelle de la Sal

 

Die Änderung betrifft somit den Veranstaltungsort, nicht den künstlerischen Inhalt der drei Abende. Wer seinen Zeitplan bereits auf diese späten Vorstellungen abgestimmt hat, muss vor allem den Weg zum neuen Veranstaltungsort anpassen.

Die Nachricht ist besonders relevant, weil diese Vorstellungen zur Reihe der Noches Únicas der Biennale 2026 gehören. Diese ausgewählten Veranstaltungen gelten durch ihre Kombination aus Künstlern, Repertoires und Spielstätten als einmalige Begegnungen. Das Gesamtprogramm des Festivals umfasst bei dieser Ausgabe 26 Noches Únicas.

Warum die Biennale das Hotel Triana durch den Muelle de la Sal ersetzt

Die Stadt Sevilla mit ihrem Bereich Tourismus und Kultur sowie die Organisation der 24. Biennale haben den Grund für die Verlegung erläutert: die hohe Nachfrage nach den drei Vorstellungen. Der neue Standort ermöglicht es, ein größeres Publikum zu empfangen, ohne das geplante künstlerische Programm zu verändern.

Eine konkrete Zahl zur zusätzlichen Kapazität wurde nicht bekannt gegeben. Die Verlegung sollte daher nicht als Garantie für unbegrenzt verfügbare Tickets verstanden werden. Entscheidend ist, dass der Muelle de la Sal für diese Veranstaltungen mehr Platz bietet und zugleich die jeweiligen Termine und Uhrzeiten erhalten bleiben.

Der Wechsel erfolgt, nachdem das Hotel Triana als eine der wichtigsten zurückkehrenden Spielstätten der Ausgabe 2026 vorgestellt worden war. Das frühere Wohngebäude mit gemeinschaftlichem Innenhof sollte vier Jahre nach seiner letzten Präsenz im Biennale-Programm wieder als Bühne für späte Vorstellungen dienen.

Die Nachfrage des Publikums hat diesen ursprünglichen Plan schließlich verändert. Alle drei Produktionen behalten ihren Charakter als Noche Única, wechseln aber von einem intimen Wohnhof auf eine Freifläche am Guadalquivir, in einer der markantesten Gegenden des Zentrums von Sevilla.

Was der Muelle de la Sal als neue Spielstätte bietet

Der Muelle de la Sal liegt am linken Ufer des Guadalquivir, neben der Puente de Isabel II und gegenüber von Triana. Der Ort ist historisch mit Sevillas altem Hafen verbunden und dient heute als weitläufiger Fußgängerbereich am Fluss.

Seine Lage verändert das für diese drei Abende vorgesehene Erlebnis deutlich. Das Hotel Triana bot die überschaubaren Dimensionen eines gemeinschaftlichen Innenhofs mit Galerien und großer Nähe zwischen Bühne und Publikum. Der Muelle de la Sal bringt den Flamenco dagegen ins Freie und öffnet ihn zur Stadt- und Flusslandschaft Sevillas.

Der Ort ist der Biennale nicht fremd. Rund um den Muelle de la Sal fanden bereits Flamenco-Aktivitäten und Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Festival und dem Weltflamencotag statt. 2026 gehört er außerdem zu den offiziellen Spielstätten der Biennale.

Das Gelände liegt am Paseo Marqués de Contadero, nahe der Triana-Brücke, der Stierkampfarena La Maestranza und dem Paseo de Cristóbal Colón. Wer in der Altstadt übernachtet, kann es von vielen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sevillas bequem zu Fuß erreichen.

Aktualisiertes Programm am Muelle de la Sal

Datum Uhrzeit Vorstellung Wichtigste Künstler
Donnerstag, 17. September 23:00 Uhr Mujeres gitanas Remedios Amaya, Montse Cortés, La Fabi, Josemi Carmona und Gastkünstler
Freitag, 18. September 23:00 Uhr Uvitas negras Künstler aus Los Palacios, El Mistela und Gastgitarristen
Samstag, 19. September 23:00 Uhr Andalucía en el tiempo Meister aus verschiedenen andalusischen Provinzen mit Antonio Carrión und Eduardo Rebollar

 

17. September: Mujeres gitanas

Den Auftakt der drei verlegten Abende bildet Mujeres gitanas, am Donnerstag, 17. September, um 23:00 Uhr. Den Gesang übernehmen Remedios Amaya, Montse Cortés und La Fabi, drei Stimmen mit sehr unterschiedlichen Laufbahnen und Persönlichkeiten. Sie verbindet ein Verständnis des Flamenco, das von familiärer Erfahrung, Weitergabe und Bühnenpraxis geprägt ist.

An den Gitarren sind Josemi Carmona und José Serrano zu hören. Zur Besetzung gehören außerdem Israel Suárez «Piraña» an der Perkussion, Álvaro Llanos am Bass und Los Cherokee mit Chorgesang und rhythmischem Händeklatschen, den Palmas.

Die Produktion entstand im Zusammenhang mit dem Projekt La verdad duele und stellt Gitana-Frauen in den Mittelpunkt. Das ursprüngliche Konzept war auf den besonderen Charakter des Hotel Triana zugeschnitten; nach der Verlegung wird dieselbe Besetzung nun in der offenen Kulisse des Muelle de la Sal auftreten.

Remedios Amaya ist darüber hinaus besonders eng mit Triana und der jüngeren Geschichte des Flamenco in Sevilla verbunden. Ihr Auftritt zusammen mit Montse Cortés und La Fabi macht diese Vorstellung zu einer der bemerkenswertesten Begegnungen großer Stimmen in der zweiten Biennale-Woche.

18. September: Uvitas negras und 75 Jahre El Pozo de las Penas

Am Freitag, dem 18., folgt ebenfalls um 23:00 Uhr Uvitas negras, eine Produktion zum 75. Jubiläum der Peña El Pozo de las Penas aus Los Palacios y Villafranca.

Der Abend vereint mehrere Generationen von Künstlern aus dem Ort. Angekündigt sind Itoly de Los Palacios, Juan «El Distinguido», Nene Escalera, Manuel Orta, Miguel Ortega, José Ángel Carmona, Anabel de Vico und Juanelo. Den Tanz übernimmt Juan Manuel «El Mistela», dessen Rückkehr auf eine Bühne in Sevilla zu den besonderen Höhepunkten der Produktion zählt.

An den Gitarren spielen Niño Fraile, Salvador Gutiérrez und Juan Requena. Die Leitung übernimmt Manuel Curao.

Der Titel erinnert an den Ausrufergesang, den Manolo Caracol den Trauben von Los Palacios widmete. Er dient als roter Faden für einen Abend, der dem Gedächtnis einer der einflussreichsten Flamenco-Vereinigungen im Raum Sevilla gewidmet ist. Trotz des Ortswechsels bleibt die Besetzung vollständig erhalten.

19. September: Andalucía en el tiempo

Das dritte Treffen ist Andalucía en el tiempo, am Samstag, 19. September, um 23:00 Uhr. Die Produktion beleuchtet die regionale Vielfalt des Flamenco-Gesangs anhand von Künstlern, die mit unterschiedlichen andalusischen Provinzen verbunden sind.

Mit dabei sind José Sorroche aus Almería; Paqui Corpas aus Málaga; Jaime «El Parrón» aus Granada; Curro Lucena aus Córdoba; Joselete de Linares aus Jaén; El Boquerón aus Sevilla; Carmen de la Jara aus Cádiz; El Pecas aus Huelva; sowie Romerito de Jerez.

An den Gitarren spielen Antonio Carrión und Eduardo Rebollar, begleitet von Antonio Amaya «Petete» und Emilio Castañeda an den Palmas. Auch diese Produktion wird von Manuel Curao geleitet.

Ziel ist es, Stimmen zusammenzubringen, die Stile, lokale Varianten und Ausdrucksweisen aus unterschiedlichen Flamenco-Regionen bewahren. Einige der Beteiligten sind heute seltener auf den großen Bühnen zu erleben. Gerade das macht ihr Zusammentreffen zu einer der echten Raritäten des Programms.

Müssen bereits gekaufte Tickets umgetauscht werden?

Nein. Die Veranstalter haben ausdrücklich bestätigt, dass die für die drei Vorstellungen erworbenen Eintrittskarten am neuen Ort uneingeschränkt gültig bleiben.

Das bedeutet: Wer bereits ein Ticket für Mujeres gitanas, Uvitas negras oder Andalucía en el tiempo hat, muss nichts weiter veranlassen, um Zugang zum Muelle de la Sal zu erhalten.

Trotzdem empfiehlt es sich, vor dem Besuch mögliche Mitteilungen des Ticketanbieters oder der Biennale zu prüfen, gerade wegen des Ortswechsels. Die offiziellen Informationen zur jeweiligen Vorstellung sollten Vorrang vor Screenshots, gedruckten Kalendern oder vor der Ankündigung heruntergeladenen Programmen haben.

Wer noch kein Ticket besitzt, sollte die Verfügbarkeit über die offiziellen Kanäle prüfen. In unserem Guide zu Tickets, Preisen und Ermäßigungen der Biennale 2026 erklären wir, wo man kaufen kann und worauf man achten sollte, um Weiterverkaufsangebote und inoffizielle Links zu vermeiden.

Ist wegen des Ortswechsels eine Erstattung möglich?

Ja. Wer wegen der Verlegung auf den Besuch verzichtet, kann Folgendes beantragen: die Erstattung des Ticketpreises.

Für diese Anfragen hat die Organisation folgende E-Mail-Adresse angegeben:

taquillaseulen.icas@gmail.com

Auch die Theaterkasse ist weiterhin telefonisch erreichbar:

955 472 822

Es empfiehlt sich, den Kaufbeleg aufzubewahren und die bei der Buchung angegebenen Käuferdaten zu verwenden. Wurde das Ticket über einen bestimmten Anbieter erworben, sollten auch dessen mögliche Hinweise geprüft werden.

Der Ortswechsel verpflichtet nicht dazu, eine Erstattung zu verlangen. Sie ist eine Möglichkeit für diejenigen, die den neuen Veranstaltungsort nicht besuchen möchten. Für alle anderen bleibt das ursprüngliche Ticket gültig.

So gelangst du zum Muelle de la Sal

Die Biennale nennt als Zugang zum Muelle de la Sal den Paseo Marqués de Contadero, s/n. Das Gelände liegt am Guadalquivir, im Abschnitt zwischen der Puente de Isabel II und der Torre del Oro.

Als Möglichkeiten für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nennt die Organisation die TUSSAM-Buslinien 3, 21, 40, 41, EA und A2. Die von der Biennale genannten nächstgelegenen Metrostationen sind Puerta de Jerez und Plaza de Cuba.

Für viele Besucher mit Unterkunft im Zentrum ist der Fußweg eine der einfachsten Möglichkeiten. Der Muelle liegt ganz in der Nähe der Stierkampfarena La Maestranza, des Mercado del Barranco und der Triana-Brücke. Da die Vorstellungen um 23:00 Uhr beginnen, sollte auch die Rückkehr zur Unterkunft geplant werden, ohne auf knappe Anschlüsse nach Veranstaltungsende angewiesen zu sein.

Wer einen dieser späten Abende mit einer anderen Biennale-Vorstellung verbinden möchte, sollte ausreichend Zeit zwischen den Spielstätten einplanen. Am 17. und 18. September gibt es frühere Aufführungen im Teatro Lope de Vega; am 19. stehen auch andere Orte der Stadt auf dem Programm. Die tatsächliche Dauer einer Vorstellung kann variieren, daher sind auf die Minute geplante Wege nicht ratsam.

Eine wichtige Änderung für eines der besonderen Ereignisse der Biennale

Die Verlegung verändert eines der reizvollsten Konzepte, die die Biennale für September 2026 angekündigt hatte. Die Rückkehr des Hotel Triana besaß eine starke symbolische Bedeutung: drei späte Vorstellungen in einem früheren Wohngebäude mit Gemeinschaftshof, die das Programm mit der Erinnerung an Triana und einer intimen Form des Flamenco-Erlebens verbinden sollten.

Die hohe Nachfrage hat dazu geführt, einem Ort mit mehr Platz für das Publikum den Vorrang zu geben. Das Ergebnis wird anders, aber nicht zwangsläufig weniger besonders sein. Der Muelle de la Sal verankert die drei Noches Únicas am Fuß der Triana-Brücke, mit dem Guadalquivir im Hintergrund, an einem Ort, der das vertraute Bild Sevillas entscheidend prägt.

Für Besucher ist vor allem eines wichtig: Abgesehen vom Veranstaltungsort muss der Zeitplan nicht geändert werden. Die Termine bleiben der 17., 18. und 19. September, alle drei Vorstellungen beginnen um 23:00 Uhr und die angekündigten Besetzungen bleiben erhalten.

Da die Änderung nur wenige Tage vor Beginn der Biennale mitgeteilt wurde, empfehlen wir, vor der Anreise das offizielle Programm zu prüfen. Auch unsere Biennale-Guides werden wir aktualisieren, sobald die Änderungen in den offiziellen Angaben zu den einzelnen Vorstellungen übernommen sind.

Wer keine Tickets für diese Abende bekommt, findet in Sevilla während des gesamten Festivals weiterhin ein breites Flamenco-Angebot. Unser Guide zu Alternativen bei ausverkauften Biennale-Vorstellungen versammelt weitere Möglichkeiten, um in diesen Tagen Live-Flamenco zu erleben.

Häufige Fragen zur Verlegung zum Muelle de la Sal

Verlegt werden die drei ursprünglich für das Hotel Triana geplanten Noches Únicas: Mujeres gitanas am 17. September; Uvitas negras am 18.; und Andalucía en el tiempo am 19.

Die Stadt Sevilla und die Organisation der Biennale haben erklärt, dass die Entscheidung auf die hohe Nachfrage nach diesen Vorstellungen zurückgeht. Am Muelle de la Sal findet ein größeres Publikum Platz.

Nein. Alle drei Vorstellungen behalten ihre ursprünglichen Termine und beginnen um 23:00 Uhr.

Ja. Bereits gekaufte Eintrittskarten bleiben für dieselben Vorstellungen am Muelle de la Sal gültig. Ein Umtausch ist nicht erforderlich.

Ja. Wer wegen des Ortswechsels auf den Besuch verzichtet, kann bei der Organisation eine Erstattung beantragen. Für Rückfragen wurden die E-Mail-Adresse taquillaseulen.icas@gmail.com und die Telefonnummer der Theaterkasse 955 472 822 angegeben.

Er liegt am Guadalquivir, am Fuß der Triana-Brücke, am Paseo Marqués de Contadero. Die Stierkampfarena La Maestranza und der Mercado del Barranco sind ganz in der Nähe.

Nein. Die Organisation hat bestätigt, dass die künstlerischen Besetzungen vollständig unverändert bleiben. Der Wechsel betrifft den Veranstaltungsort, nicht die angekündigten Künstler.

Ja. Der Muelle de la Sal gehört zu den offiziellen Spielstätten der 24. Flamenco-Biennale und hat einen eigenen Eintrag auf der Festivalwebsite.

Drei Nächte am Guadalquivir

Das Hotel Triana sollte Intimität und die Erinnerung an das nachbarschaftliche Leben einbringen. Der Muelle de la Sal bietet Weite, Aussicht und einen direkten Bezug zum Fluss. Das Wesentliche bleibt jedoch erhalten: drei als Noches Únicas konzipierte Begegnungen und drei Besetzungen, die außerhalb der Biennale kaum in dieser Form zusammenkommen dürften.

Am 17., 18. und 19. September 2026 richtet sich der Blick jeweils um 23:00 Uhr auf das Ufer des Guadalquivir. Wer bereits ein Ticket besitzt, muss nichts veranlassen. Für alle, die noch einen Platz suchen, kann die größere Kapazität neue Möglichkeiten eröffnen; die Verfügbarkeit sollte jedoch immer über die offiziellen Kanäle geprüft werden.

Die 24. Flamenco-Biennale Sevilla findet vom 9. September bis zum 3. Oktober 2026 statt. Termine, Spielstätten und praktische Empfehlungen findest du in unserem vollständigen Guide zur Flamenco-Biennale 2026.

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