Aktualisiertes Programm am Muelle de la Sal
| Datum |
Uhrzeit |
Vorstellung |
Wichtigste Künstler |
| Donnerstag, 17. September |
23:00 Uhr |
Mujeres gitanas |
Remedios Amaya, Montse Cortés, La Fabi, Josemi Carmona und Gastkünstler |
| Freitag, 18. September |
23:00 Uhr |
Uvitas negras |
Künstler aus Los Palacios, El Mistela und Gastgitarristen |
| Samstag, 19. September |
23:00 Uhr |
Andalucía en el tiempo |
Meister aus verschiedenen andalusischen Provinzen mit Antonio Carrión und Eduardo Rebollar |
17. September: Mujeres gitanas
Den Auftakt der drei verlegten Abende bildet Mujeres gitanas, am Donnerstag, 17. September, um 23:00 Uhr. Den Gesang übernehmen Remedios Amaya, Montse Cortés und La Fabi, drei Stimmen mit sehr unterschiedlichen Laufbahnen und Persönlichkeiten. Sie verbindet ein Verständnis des Flamenco, das von familiärer Erfahrung, Weitergabe und Bühnenpraxis geprägt ist.
An den Gitarren sind Josemi Carmona und José Serrano zu hören. Zur Besetzung gehören außerdem Israel Suárez «Piraña» an der Perkussion, Álvaro Llanos am Bass und Los Cherokee mit Chorgesang und rhythmischem Händeklatschen, den Palmas.
Die Produktion entstand im Zusammenhang mit dem Projekt La verdad duele und stellt Gitana-Frauen in den Mittelpunkt. Das ursprüngliche Konzept war auf den besonderen Charakter des Hotel Triana zugeschnitten; nach der Verlegung wird dieselbe Besetzung nun in der offenen Kulisse des Muelle de la Sal auftreten.
Remedios Amaya ist darüber hinaus besonders eng mit Triana und der jüngeren Geschichte des Flamenco in Sevilla verbunden. Ihr Auftritt zusammen mit Montse Cortés und La Fabi macht diese Vorstellung zu einer der bemerkenswertesten Begegnungen großer Stimmen in der zweiten Biennale-Woche.
18. September: Uvitas negras und 75 Jahre El Pozo de las Penas
Am Freitag, dem 18., folgt ebenfalls um 23:00 Uhr Uvitas negras, eine Produktion zum 75. Jubiläum der Peña El Pozo de las Penas aus Los Palacios y Villafranca.
Der Abend vereint mehrere Generationen von Künstlern aus dem Ort. Angekündigt sind Itoly de Los Palacios, Juan «El Distinguido», Nene Escalera, Manuel Orta, Miguel Ortega, José Ángel Carmona, Anabel de Vico und Juanelo. Den Tanz übernimmt Juan Manuel «El Mistela», dessen Rückkehr auf eine Bühne in Sevilla zu den besonderen Höhepunkten der Produktion zählt.
An den Gitarren spielen Niño Fraile, Salvador Gutiérrez und Juan Requena. Die Leitung übernimmt Manuel Curao.
Der Titel erinnert an den Ausrufergesang, den Manolo Caracol den Trauben von Los Palacios widmete. Er dient als roter Faden für einen Abend, der dem Gedächtnis einer der einflussreichsten Flamenco-Vereinigungen im Raum Sevilla gewidmet ist. Trotz des Ortswechsels bleibt die Besetzung vollständig erhalten.
19. September: Andalucía en el tiempo
Das dritte Treffen ist Andalucía en el tiempo, am Samstag, 19. September, um 23:00 Uhr. Die Produktion beleuchtet die regionale Vielfalt des Flamenco-Gesangs anhand von Künstlern, die mit unterschiedlichen andalusischen Provinzen verbunden sind.
Mit dabei sind José Sorroche aus Almería; Paqui Corpas aus Málaga; Jaime «El Parrón» aus Granada; Curro Lucena aus Córdoba; Joselete de Linares aus Jaén; El Boquerón aus Sevilla; Carmen de la Jara aus Cádiz; El Pecas aus Huelva; sowie Romerito de Jerez.
An den Gitarren spielen Antonio Carrión und Eduardo Rebollar, begleitet von Antonio Amaya «Petete» und Emilio Castañeda an den Palmas. Auch diese Produktion wird von Manuel Curao geleitet.
Ziel ist es, Stimmen zusammenzubringen, die Stile, lokale Varianten und Ausdrucksweisen aus unterschiedlichen Flamenco-Regionen bewahren. Einige der Beteiligten sind heute seltener auf den großen Bühnen zu erleben. Gerade das macht ihr Zusammentreffen zu einer der echten Raritäten des Programms.