Fünfzehn Ausgaben mit lokalen Künstlern und Gästen
Mit der 15. Ausgabe kann das Festival als fester Termin im Kulturkalender von Huércal de Almería gelten. Seit seinen Anfängen verfolgt es eine klare Formel: verschiedene Flamenco-Disziplinen zu präsentieren und Künstler aus der Provinz mit Interpreten aus anderen Regionen zusammenzubringen.
Diese Idee ist bereits seit den frühen Jahren dokumentiert. Schon bei der vierten Ausgabe wurde ausdrücklich erklärt, dass das Format Gesang, Tanz und Gitarrenspiel vereinen und Künstler aus Almería mit eingeladenen Größen zusammenbringen sollte. In späteren Ausgaben standen Namen wie Antonio Reyes oder Capullo de Jerez auf dem Programm, zusammen mit Künstlern aus Huércal und der Flamenco-Szene Almerías.
In den letzten Jahren wurden zudem häufig Künstlerinnen in den Mittelpunkt gestellt. 2024 war die Sängerin aus Huércal Antonia Fernández die zentrale Figur. 2025 wurde das Programm von der Sängerin aus Jerez María Terremoto und der Tänzerin aus Almería Tania Santiago angeführt. 2026 richtet sich der Fokus auf Inés de Inés.
Diese Linie bedeutet nicht, dass das Festival auf Vielfalt verzichtet. Auch 2026 gibt es Gaststimmen, Gitarre, Tanz und Compás, doch das gesamte Programm wird um eine Künstlerin aufgebaut, die im Ort geboren und ausgebildet wurde. So wird lokale Identität zum Mittelpunkt eines Programms, das zugleich für andere Ausdrucksformen des andalusischen Flamenco offen bleibt.