Flamenco-Festivals

VI Bienal Flamenca Canela de San Roque 2026: Programm, Künstler, Tickets und Termine

San Roque bietet zwei Wochen Flamenco rund um das Vermächtnis von Canela

Die VI Bienal Flamenca Canela de San Roque 2026 findet vom 2. bis 17. Oktober in San Roque (Cádiz) statt. Das Programm verbindet große Namen des Cante mit Künstlern aus dem Campo de Gibraltar, Tanz, Gitarre, Vorträgen und zwei Tagen, die besonders eng mit den Flamenco-Peñas der Gemeinde verbunden sind.

Zu den wichtigsten Namen des Programms gehören Israel Fernández, Aurora Vargas, Marina Heredia, Esperanza Fernández, Antonio Reyes, Jesús Méndez, Montse Cortés und David Morales. Die Biennale verteilt sich hauptsächlich auf das Teatro Juan Luis Galiardo, die Peña Flamenca de Guadiaro und die Peña Flamenca San Roque.

Wichtige Informationen

  • Termine: Freitag, 2. bis Samstag, 17. Oktober 2026.
  • Ort: San Roque, Cádiz.
  • Hauptspielort: Teatro Juan Luis Galiardo.
  • Weitere Spielorte: Peña Flamenca de Guadiaro und Peña Flamenca San Roque.
  • Tickets: 5 € für kostenpflichtige Veranstaltungen, außer dem Abschlussabend.
  • Abschluss: Israel Fernández und Diego del Morao, 25 € Parkett und 18 € Amphitheater.
  • Peñas: freier Eintritt bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze.
  • Vorverkauf: Giglon.
  • Ehrenpreis 2026: Aurora Vargas.

Kurzantwort: Die VI Bienal Flamenca Canela de San Roque findet vom 2. bis 17. Oktober 2026 statt. Im Programm stehen unter anderem Aurora Vargas, Lela Soto, Fernando Canela, David Morales, Jesús Méndez, Esmeralda Rancapino, Marina Heredia, Angelita Montoya, Esperanza Fernández, Montse Cortés, Antonio Reyes und Israel Fernández. Kostenpflichtige Veranstaltungen kosten in der Regel 5 €, während der Abschluss mit Israel Fernández und Diego del Morao 25 € im Parkett und 18 € im Amphitheater kostet. Die Veranstaltungen in den Peñas sind bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze kostenlos.

Vollständiges Programm der VI Bienal Flamenca Canela de San Roque 2026

Datum Spielort Programm Eintritt
Freitag, 2. Oktober
20:15
Teatro Juan Luis Galiardo Aurora Vargas + El Perla; Lela Soto + Rubén Martínez; Fernando Canela + Paco León 5 €
Samstag, 3. Oktober
17:00
Peña Flamenca de Guadiaro Tomás Pérez + Paco de Amparo; Antonio Aparecida + Manuel Cortés; Kuko Peralta; Perico Cortés + Juan Benjumea Kostenlos bis zur Kapazitätsgrenze
Sonntag, 4. Oktober
20:15
Teatro Juan Luis Galiardo El cuarto de los cabales, von David Morales 5 €
Freitag, 9. Oktober Teatro Juan Luis Galiardo Jesús Méndez + Pepe del Morao; Esmeralda Rancapino + Antonio Higuero; Carmen Carmona + Nono Reyes 5 €
Samstag, 10. Oktober
20:15
Teatro Juan Luis Galiardo Marina Heredia + El Bolita 5 €
Sonntag, 11. Oktober
17:00
Peña Flamenca San Roque Angelita Montoya + Paco Iglesias; Juan Delgado + Antonio Carrión; Manuel Peralta + Antonio Malena; Juan Canela + Niño de la Leo Kostenlos bis zur Kapazitätsgrenze
Donnerstag, 15. Oktober
20:15
Teatro Juan Luis Galiardo Vortrag von Ramón Soler über Luis Soler Guevara; Paqui Lara + Manuel Peralta; José Canela + Paco León; Lalo Macías Kostenlos, begrenzte Kapazität
Freitag, 16. Oktober Teatro Juan Luis Galiardo Esperanza Fernández + Chaparro de Córdoba; Montse Cortés + Julio Cortés und Manuel Peralta; Antonio Reyes + Nono Reyes 5 €
Samstag, 17. Oktober
20:15
Teatro Juan Luis Galiardo Israel Fernández + Diego del Morao 25 € Parkett / 18 € Amphitheater

Für mehrere Veranstaltungen im Teatro Juan Luis Galiardo wurde 20:15 Uhr angekündigt. In der offiziellen Präsentation wird die Uhrzeit für den 9. und 16. Oktober jedoch nicht ausdrücklich genannt. Wir empfehlen, vor der Anreise das Ticket bei Giglon zu prüfen, falls es Änderungen gibt.

Freitag, 2.: Eröffnung und Ehrenpreis für Aurora Vargas

Die Biennale beginnt mit einem der symbolträchtigsten Abende des Programms. Aurora Vargas, begleitet von El Perla, steht im Mittelpunkt einer Gala, bei der außerdem auftreten Lela Soto mit Rubén Martínez und Fernando Canela mit Paco León.

Aurora Vargas erhält außerdem den Ehrenpreis der VI Biennale. Ihre Anwesenheit setzt gleich am ersten Tag ein Leitmotiv des gesamten Programms: Erfahrung, familiäre Weitergabe und neue Generationen zusammenzubringen, ohne den lokalen Flamenco von den großen nationalen Namen zu trennen.

Die Teilnahme von Fernando Canela hat eine besondere emotionale Bedeutung. Als Sohn von Canela de San Roque steht er für die direkte Fortsetzung des Sängers, dem die Biennale gewidmet ist.

Samstag, 3.: Die Biennale zieht in die Peña von Guadiaro

Am zweiten Tag verändern sich Größenordnung und Atmosphäre vollständig. Um 17:00 Uhr empfängt die Peña Flamenca de Guadiaro ein kostenloses Nachmittagsprogramm mit vielen Künstlern aus dem Campo de Gibraltar.

Angekündigt sind Tomás Pérez mit Paco de Amparo, Antonio Aparecida mit Manuel Cortés, außerdem Kuko Peralta und ein Recital von Perico Cortés mit Juan Benjumea.

Dieser Tag zeigt besonders gut den Charakter der Biennale. Nicht alles findet in einem großen Theater statt: Die Peñas behalten hier eine zentrale Rolle als Orte des Zuhörens, der Begegnung und der Weitergabe.

Sonntag, 4.: David Morales und El cuarto de los cabales

Der Tanz steht am Sonntag, dem 4., mit David Morales und El cuarto de los cabales um 20:15 Uhr im Teatro Juan Luis Galiardo im Mittelpunkt.

Der Tänzer und Choreograf aus La Línea de la Concepción präsentiert ein Stück, das von Flamenco-Treffen inspiriert ist, bei denen Gesang, Gitarre und Tanz aus Nähe und künstlerischer Verbundenheit entstehen. Es unterscheidet sich von den Abenden, die als Folge einzelner Recitals aufgebaut sind, und bringt Abwechslung in ein Programm, in dem der Cante dominiert.

Für 5 € ist es außerdem eines der Angebote mit dem besten Verhältnis von Preis und Bühnenformat der gesamten Biennale.

Freitag, 9.: Jerez, Rancapino und eine neue Generation

Die zweite Woche beginnt mit drei Duos aus Gesang und Gitarre. Jesús Méndez, begleitet von Pepe del Morao, stellt eine der deutlichsten Verbindungen des Programms zu Jerez und zum familiär weitergegebenen Cante her.

Hinzu kommen Esmeralda Rancapino mit Antonio Higuero und Carmen Carmona mit Nono Reyes. Die Präsenz von Esmeralda Rancapino unterstreicht eines der Merkmale dieser Ausgabe: junge Künstler aus Flamenco-Dynastien stehen im selben Programm wie bereits etablierte Interpreten.

Wer einen Abend sucht, der fast vollständig dem Cante gewidmet ist, findet hier einen der interessantesten Termine.

Samstag, 10.: Marina Heredia mit El Bolita

Marina Heredia steht am Samstag, dem 10., um 20:15 Uhr im Mittelpunkt eines der zentralen Termine der Biennale. Die Sängerin aus Granada wird an der Gitarre begleitet von José Quevedo „El Bolita“.

Heredia bewegt sich in ihrer Karriere souverän zwischen traditionellem Repertoire, dem Flamenco Granadas und größeren Projekten. Diese Bandbreite macht sie zu einer besonders guten Wahl für Besucher, die nur einen Abend besuchen möchten und ein Recital einer Künstlerin mit sehr eigener musikalischer Sprache suchen.

Der angekündigte Eintritt beträgt 5 € – außergewöhnlich wenig für ein Recital dieser Art.

Sonntag, 11.: Peña-Nachmittag in San Roque

Die Peña Flamenca San Roque übernimmt am Sonntag, dem 11., ab 17:00 Uhr mit vier Begegnungen aus Gesang und Gitarre: Angelita Montoya und Paco Iglesias, Juan Delgado und Antonio Carrión, Manuel Peralta und Antonio Malena und Juan Canela und Niño de la Leo.

Der Eintritt ist bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze frei. Aufgrund der Zahl der Künstler und des Charakters des Veranstaltungsortes empfehlen wir diesen Tag besonders Besuchern, die die Atmosphäre einer Peña und ein Programm abseits der größten Namen erleben möchten.

Mehr über diese Art von Veranstaltungsort erfahren Sie in unserem Guide zum Andalusischen Flamenco-Peñas-Circuit 2026.

Donnerstag, 15.: Erinnerung, Forschung und Flamenco aus San Roque

Das Programm am 15. Oktober um 20:15 Uhr im Teatro Juan Luis Galiardo verbindet einen Vortrag von Ramón Soler über Luis Soler Guevara mit Auftritten, die stark in der lokalen Identität verwurzelt sind.

Nach dem Vortrag folgen Paqui Lara mit Manuel Peralta, José Canela mit Paco León und ein Recital von Lalo Macías. Der Eintritt ist frei, jedoch nur im Rahmen der verfügbaren Kapazität.

Dieser Termin fasst einen wesentlichen Teil des Konzepts der Biennale zusammen: Es geht nicht nur darum, große Namen zu engagieren, sondern auch darum, zu dokumentieren, zu erinnern und jenen eine Bühne zu geben, die zur Flamenco-Geschichte der Gemeinde und des Campo de Gibraltar gehören.

Freitag, 16.: Esperanza Fernández, Montse Cortés und Antonio Reyes

Am vorletzten Abend treffen drei sehr eigenständige Stimmen aufeinander. Esperanza Fernández wird begleitet von Chaparro de Córdoba; Montse Cortés, von Julio Cortés und Manuel Peralta; und Antonio Reyes, von Nono Reyes.

Dies ist wahrscheinlich die ausgewogenste Gala für alle, die an einem Abend drei unterschiedliche Zugänge zum Cante hören möchten. Esperanza Fernández bringt musikalische Breite und Wissen mit; Montse Cortés eine tief verwurzelte, unverwechselbare Stimme; Antonio Reyes zählt zu den heutigen Referenzfiguren des Cante aus Cádiz.

Die Tickets gehören zum allgemeinen Preis von 5 € für die kostenpflichtigen Veranstaltungen der Biennale.

Samstag, 17.: Israel Fernández und Diego del Morao beschließen die Biennale

Der Abschlussabend ist die einzige Veranstaltung, die deutlich von der allgemeinen Preisgestaltung abweicht. Israel Fernández tritt gemeinsam mit Diego del Morao am Samstag, dem 17. Oktober, um 20:15 Uhr im Teatro Juan Luis Galiardo auf.

Die künstlerische Partnerschaft gehört zu den bekanntesten im heutigen Flamenco: eine Stimme mit tiefem Wissen über das traditionelle Repertoire und eine Gitarre mit moderner Sprache, die fest in der Schule von Jerez verwurzelt ist.

Die Tickets kosten 25 € im Parkett und 18 € im Amphitheater. Aufgrund der erwarteten Nachfrage empfehlen wir für diesen Termin den frühesten Ticketkauf.

Die Namen, die das Programm 2026 prägen

Wenn man das Programm auf wenige Künstler verdichten müsste, würden wir fünf Schwerpunkte hervorheben:

  • Aurora Vargas, wegen ihrer Karriere und des Ehrenpreises.
  • Israel Fernández und Diego del Morao, als Protagonisten des voraussichtlich gefragtesten Abschlusses.
  • Marina Heredia, mit einem vollständigen Recital-Abend.
  • Esperanza Fernández, Montse Cortés und Antonio Reyes, wegen des hohen Gesamtniveaus der Gala am 16.
  • Die Künstler aus San Roque und dem Campo de Gibraltar, denn ohne sie würde die Biennale ihre eigene Identität verlieren.

Gerade dieser letzte Punkt unterscheidet Canela de San Roque von einem Festival, das nur aus einer Reihe großer Engagements besteht.

Warum die Biennale den Namen Canela de San Roque trägt

Die Biennale ist als dauerhaftes Tribut an Canela de San Roque konzipiert, eine Figur, die tief mit der Flamenco-Identität der Gemeinde verbunden ist. Selbst das Plakat von 2026 ist vom Cover eines 1990 veröffentlichten Albums von ihm inspiriert.

Das Programm behandelt dieses Vermächtnis nicht als bloße Dekoration. Fernando Canela und José Canela stehen ebenso im Programm wie zahlreiche Künstler aus dem Umfeld von San Roque. Ein ganzer Tag ist der Flamenco-Forschung gewidmet, und die Peñas spielen als Veranstaltungsorte eine echte Rolle.

Diese Verbindung aus Familiengeschichte, lokalem Kulturerbe und eingeladenen Künstlern erklärt den Charakter der Biennale besser als jede bloße Namensliste.

Eine Biennale, bei der die Peñas wirklich Teil des Programms sind

Die Beteiligung der Peña Flamenca de Guadiaro und der Peña Flamenca San Roque ist keineswegs nebensächlich. Beide veranstalten komplette Tage mit freiem Eintritt.

Flamenco-Peñas sind traditionell Orte des Zuhörens und der Bewahrung des Cante, aber auch Räume, in denen junge Künstler gemeinsam mit erfahrenen Interpreten auftreten. In San Roque ist dieses Modell Teil des offiziellen Programms.

Für Besucher, die noch nie eine Peña erlebt haben, sind die Termine am 3. und 11. Oktober besonders interessant. Frühes Erscheinen ist ratsam: Der Eintritt ist frei, die Kapazität jedoch begrenzt.

Tickets für die Bienal Flamenca Canela de San Roque 2026

Die Stadtverwaltung hat eine sehr zugängliche Preisstruktur angekündigt:

  • 5 € für kostenpflichtige Veranstaltungen, außer dem Abschluss.
  • 25 € für das Parkett bei Israel Fernández + Diego del Morao.
  • 18 € für das Amphitheater bei demselben Abschlussabend.
  • Kostenlos an den Peña-Tagen, bis zur Kapazitätsgrenze.
  • Kostenlos bei begrenzter Kapazität für Donnerstag, den 15.

Tickets für die kostenpflichtigen Veranstaltungen werden über Giglon verkauft. Prüfen Sie vor dem Kauf Datum, Sitzplatz und Bedingungen direkt beim Ticketanbieter.

Wann sollte man kaufen?

Bei den meisten Veranstaltungen kann der Preis von 5 € für eine gute Auslastung sorgen, obwohl die Biennale erst in einigen Wochen beginnt. Wenn Sie bereits wissen, welchen Tag Sie besuchen möchten, gibt es keinen klaren Vorteil, zu warten.

Priorität sollte der Abschluss mit Israel Fernández und Diego del Morao haben – sowohl wegen der Künstler als auch, weil es der letzte Abend ist und unterschiedliche Sitzplatzbereiche angeboten werden.

Für die kostenlosen Veranstaltungen wurde keine Vorabreservierung angekündigt. Hier gilt: früh genug kommen, um nicht wegen voller Kapazität abgewiesen zu werden.

Teatro Juan Luis Galiardo

Es ist der Hauptspielort der VI Biennale und beherbergt die größeren Abende. Hier finden die Eröffnung, El cuarto de los cabales, der Abend mit Jesús Méndez und Esmeralda Rancapino, das Recital von Marina Heredia, das Programm am 15., die Gala am 16. und der Abschluss statt.

Das Theater bietet kontrolliertere Hörbedingungen und unterscheidet am letzten Abend zwischen Parkett und Amphitheater. Wenn Sie speziell nach San Roque reisen, prüfen Sie die endgültige Uhrzeit auf Ihrem Ticket und planen Sie genügend Zeit ein.

Peña Flamenca de Guadiaro und Peña Flamenca San Roque

Die beiden Peñas bieten eine andere Erfahrung. Am Samstag, dem 3., zieht das Programm nach Guadiaro, am Sonntag, dem 11., kehrt es zur Peña von San Roque zurück.

In beiden Fällen ist der Beginn für 17:00 Uhr angekündigt, und der Eintritt ist bis zur Kapazitätsgrenze frei. Es handelt sich nicht um Nebenveranstaltungen: Sie bringen zahlreiche Künstler zusammen und zeigen einen Teil der lokalen Flamenco-Szene, den man in einem einzigen großen Konzert kaum kennenlernt.

Für einen Wochenendtrip ist die Kombination aus einem Theaterabend und einem Peña-Nachmittag wahrscheinlich die vollständigste Art, die Biennale zu erleben.

Welche Tage wir empfehlen

Wenn Sie nur einen Termin besuchen können, würden wir nach der gewünschten Erfahrung auswählen:

  • Große aktuelle Namen: 17. Oktober, Israel Fernández + Diego del Morao.
  • Großer Cante-Abend: 16. Oktober, mit Esperanza Fernández, Montse Cortés und Antonio Reyes.
  • Konzentriertes Recital: 10. Oktober, Marina Heredia + El Bolita.
  • Tanz: 4. Oktober, David Morales.
  • Peña-Atmosphäre: 3. oder 11. Oktober.
  • Identität von San Roque: 15. Oktober.

Unsere Lieblingskombination für ein Wochenende

Für Flamenco-Fans, die aus einer anderen Stadt anreisen, sind zwei Wochenenden besonders vollständig.

Der 9., 10. und 11. Oktober verbindet einen Cante-Abend mit Jesús Méndez und Esmeralda Rancapino, das Recital von Marina Heredia und einen kostenlosen Peña-Nachmittag.

Der 16. und 17. Oktober konzentriert dagegen die bekanntesten Namen: Esperanza Fernández, Montse Cortés, Antonio Reyes, Israel Fernández und Diego del Morao.

Die erste Option bietet mehr unterschiedliche Formate; die zweite ein künstlerisch besonders starkes Abschlusswochenende.

So planen Sie Ihren Besuch in San Roque

Die Biennale findet nicht an nur einem Ort statt. Wenn Sie mehrere Tage besuchen, prüfen Sie immer den konkreten Spielort: San Roque und Guadiaro sind nicht derselbe Ortsteil.

Für Veranstaltungen im Teatro Juan Luis Galiardo sollten Sie genügend Zeit einplanen, um den Eingang zu finden und Ihren Platz ohne Eile einzunehmen. In den Peñas, wo keine nummerierten Sitzplätze oder kostenpflichtigen Tickets angekündigt sind, ist frühes Eintreffen noch wichtiger.

Wenn Sie aus einer anderen Provinz anreisen, wählen Sie Ihre Unterkunft nach dem geplanten Wochenende und nicht nur nach der Nähe zum Theater. Die Wege zwischen den verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde können das Erlebnis beeinflussen.

Eine Gelegenheit, den Flamenco des Campo de Gibraltar kennenzulernen

Über die bekanntesten Künstler hinaus bietet die Biennale einen hervorragenden Einstieg in den Flamenco dieser Region von Cádiz. Namen wie Fernando Canela, José Canela, Paqui Lara, Antonio Aparecida, Perico Cortés, Manuel Peralta oder Lalo Macías lenken den Blick auf eine lokale Tradition mit eigener Persönlichkeit.

Diese Balance ist wahrscheinlich der größte Reiz der Ausgabe 2026: Künstler zu hören, die auf großen nationalen Festivals auftreten, und im selben Programm Interpreten zu entdecken, die direkt mit San Roque und seinen Peñas verbunden sind.

Weitere kostenlose Peña-Reihen in Andalusien finden Sie auch im Andalusischen Peñas-Circuit 2026.

Praktische Übersicht

Frage Antwort
Wann findet die Biennale statt? Vom 2. bis 17. Oktober 2026.
Wo? Hauptsächlich im Teatro Juan Luis Galiardo und in den Flamenco-Peñas von Guadiaro und San Roque.
Wie viel kosten die Tickets? In der Regel 5 €; Abschluss 25 € Parkett / 18 € Amphitheater.
Gibt es kostenlose Veranstaltungen? Ja. Die Peña-Tage und das Programm am 15. Oktober sind kostenlos, jeweils im Rahmen der verfügbaren Kapazität.
Wo kann man Tickets kaufen? Die kostenpflichtigen Veranstaltungen werden über Giglon verkauft.
Wer erhält den Ehrenpreis? Aurora Vargas.
Wer beschließt die Biennale? Israel Fernández mit Diego del Morao.

Eine Biennale mit zugänglichen Preisen und einem außergewöhnlichen Programm

Die VI Bienal Flamenca Canela de San Roque vereint Dinge, die selten in einem einzigen Programm zusammenkommen: erstklassige Künstler, Cante-Recitals, eine Tanzproduktion, kostenlose Peña-Tage, Flamenco-Forschung und eine echte Präsenz der lokalen Kunstszene.

Die Preise verstärken diese Zugänglichkeit. Marina Heredia für 5 € zu hören oder eine Gala mit mehreren großen Namen zu besuchen, macht die Biennale für Flamenco-Fans aus ganz Andalusien besonders attraktiv. Der Abschluss ist teurer, bringt dafür aber auch eine der wichtigsten künstlerischen Partnerschaften im heutigen Flamenco zusammen.

Wenn Sie einen Termin auswählen, kaufen Sie die Theaterkarten frühzeitig und kommen Sie zu den kostenlosen Veranstaltungen rechtzeitig. Wenn Sie ein ganzes Wochenende Zeit haben, kombinieren Sie Theater und Peña: So versteht man am besten, was es bedeutet, dass diese Biennale den Namen Canela de San Roque trägt.

Häufig gestellte Fragen zur Bienal Flamenca Canela de San Roque 2026

Von Freitag, dem 2., bis Samstag, dem 17. Oktober 2026, mit Programm an neun Tagen.

Hauptspielort ist das Teatro Juan Luis Galiardo. Weitere Programmtage finden in der Peña Flamenca de Guadiaro und der Peña Flamenca San Roque statt.

Zu den wichtigsten Namen zählen Aurora Vargas, Lela Soto, Fernando Canela, David Morales, Jesús Méndez, Esmeralda Rancapino, Marina Heredia, Angelita Montoya, Esperanza Fernández, Montse Cortés, Antonio Reyes, Israel Fernández und Diego del Morao.

Kostenpflichtige Veranstaltungen kosten grundsätzlich 5 €, außer dem Abschluss mit Israel Fernández und Diego del Morao: 25 € im Parkett und 18 € im Amphitheater.

Die Stadtverwaltung von San Roque gibt an, dass Tickets für kostenpflichtige Veranstaltungen über Giglon erhältlich sind.

Ja. Die Veranstaltungen am 3. Oktober in der Peña Flamenca de Guadiaro und am 11. Oktober in der Peña Flamenca San Roque sind bis zur Kapazitätsgrenze kostenlos. Auch das Programm am 15. Oktober ist bei begrenzter Kapazität kostenlos.

Aurora Vargas erhält den Ehrenpreis der Ausgabe 2026.

Israel Fernández als Sänger und Diego del Morao an der Gitarre, am Samstag, dem 17. Oktober, um 20:15 Uhr im Teatro Juan Luis Galiardo.

Das hängt vom Geschmack ab. Am 9. Oktober treten Jesús Méndez, Esmeralda Rancapino und Carmen Carmona auf; am 16. Esperanza Fernández, Montse Cortés und Antonio Reyes; am 17. folgt das Recital von Israel Fernández mit Diego del Morao.

Ja, besonders für den Abschluss am 17. Oktober. Für die kostenlosen Veranstaltungen in den Peñas wurde keine Vorabreservierung angekündigt; daher empfiehlt es sich, frühzeitig zu kommen, bevor die Kapazitätsgrenze erreicht ist.

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Tags: Aurora Vargas, Canela de San Roque, Flamenco-Festivals, Flamenco-Gesang, Israel Fernández, San Roque

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